Mitbestimmung, Freiraum und Antifa

Es ist wichtig, dass wir die Hochschule mitgestalten können, gerade weil viele von uns viel Zeit dort verbringen. Doch die Möglichkeiten der Mitbestimmung von Studierenden sind begrenzt und werden durch den Hochschulrat weiter eingeschränkt. Dieser löste den Senat als höchstes Gremium an der Hochschule ab und wird vom Ministerium als Aufsichtstrat aus hochschulfremden Personen eingesetzt. Wir fordern daher die Abschaffung des Hochschulrates, möchten dabei aber auch nicht zum alten Senat zurück. Denn dort haben die Professor_innen die absolute Mehrheit, Studierende spielen nur eine Nebenrolle. Wir wollen ein demokratisches System an der Universität.

Neben der formalen Mitbestimmung setzen wir uns aber auch für alternative Kultur auf dem Campus ein, zum Beispiel für alternative Partys, Vorträge und andere Veranstaltungen.

Aber wir müssen nicht nur gegen antidemokratische Entwicklungen durch die Regierung und Hochschulleitung angehen, sondern uns auch gegen Autonome Nationalisten und andere Nazis verteidigen, die in Dortmund immer stärker auftreten. Sie haben schon die AStA-Räumlichkeiten angegriffen und Propaganda auf dem Campus verteilt. Für uns gibt es daher nur eine richtige Konsequenz, eine starke antifaschistische Arbeit.